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Begriffserklärungen

alphabetisch
sekundär nachfolgend
lymphpflichtige Last Stoffe, die vom Lymphgefäßsystem abtransportiert werden müssen
extravasal außerhalb der Gefäße
Orthostatisches Ödem durch langes Stehen hervorgerufene Schwellung der Beine
Computertomographie Durch Auswertung einer Vielzahl aus verschiedenen Richtungen aufgenommener Röntgenaufnahmen eines Objektes werden Schnittbilder erzeugt
supra… über, oberhalb
Rezidiv Krankheitsrückfall
Dermatosklerose Verhärtung der Haut in Folge chronischer Ödeme
Zellulitis Entzündung des Unterhautzellgewebes
Lymphzeitvolumen Lymphmenge, die in einer Zeiteinheit transportiert wird
Epidermis Oberhaut
Lymphangion Lymphgefäßabschnitt, begrenzt durch eine proximale und distale Klappe. Lymphangione pumpen die Lymphe selbstständig in Richtung Venenwinkel durch Öffnen und Schließen Ihrer Klappen. Die Kontraktionen können bei Bedarf die 10fache Geschwindigkeit erreichen, also alle 1-2 Sekunden.
retikulär netzförmig
Hyperämie erhöhte Durchblutung
Phlebologie Erkennung und Behandlung von Gefäßerkrankungen, insbesondere von Venenerkrankungen
Vene Blutgefäße mit zum Herzen führender Strömungsrichtung
Dysproportion Missverhältnis
suffizient die Aufgabe noch bewältigen könnend
Kompressionsstrümpfe flachgestrickt mit Naht oder nahtlos rundgestrickt
Disposition Empfänglichkeit für bestimmte Erkrankungen
Elephantiasis veraltete Bezeichnung für ein Lymphödem Stadium III - die Beine sind unförmig geschwollen, es kann an einzelnen Stellen zu extremen Auswüchsen kommen.
Lymphadenitis Lymphknotenentzündung
Perfusion Durchströmung der Gefäßwand mit Gewebewasser
Morbus Dercum schmerzhafte, bilateral symmetrische Fettwülste des Unterhautfettgewebes an Stamm u. Extremitäten, einhergehend mit Muskelschwäche und depressiven Störungen
Indikator Anzeichen
Lymphödem sicht- und tastbare, nicht schmerzhafte Schwellung im Zellzwischenraum, unsymmetrische Störung des Lymphabflusses
Hydrostatik Lehre von ruhenden Flüssigkeiten und in ihnen wirkenden Kräften
Dermatoliposklerose Verhärtung des subkutanen Bindegewebes in Folge chronischer Ödeme
irreversibel nicht rückgängig zu machen
ph-Wert ein Maß für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung
Lipohyperplasia dolorosa bezeichnet Lipödem
hereditär erblich, angeboren
Hämatom Bluterguss, blauer Fleck
Hypoplasie Unterentwicklung von Organen/ Gewebe
reversibel umkehrbar
Lymphoedema tardum Lymphödem nach dem 35. Lebensjahr auftretend
Neuropathie Sammelbegriff für viele Erkrankungen des peripheren Nervensystems
Palpation Tastuntersuchung der Körperoberfläche oder zugänglicher Körperhöhlen
Phlebitis Venenentzündung
Primäres Lymphödem Lymphödem, dessen Ursache genetisch bedingt ist
dysproportioniert nicht der Norm entsprechend gestaltet
Erysipel Wundrose, bakterielle Infektion der oberen Hautschichten und Lymphwege
Kollagen strukturbildendes Eiweiß in Bindegewebe, Sehnen, Knorpel und Knochen
Ödemprotektiva gefäßabdichtende Medikamente, die Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe verhindern sollen
Läsion Verletzung
Protein Eiweiss
Fibrose krankhafte Vermehrung des Bindegewebes, Verhärtung des Gewebes
postradiogen nach einer Bestrahlungstherapie
retromalleolär hinter den Knöcheln
endogen (griech.) im Inneren erzeugt
ventral bauchwärts, vorne
Lipohypertrophie symmetrischen Fettgewebsvermehrung im Hüft- oder Beinbereich bei schlankem Rumpf
superior der Obere, oben, das weiter oben gelegene
Reflux Rückfluss
Histologie Lehre von den Geweben des Körpers
Syndrom Gruppe von Krankheitszeichen, die für ein bestimmtes Krankheitsbild charakteristisch sind
Subcutis Unterhaut, Unterhautzellgewebe
Pulsation Rhythmisches Zu- und Abnehmen des Gefäßvolumens mit den einzelnen Pulsschlägen
Malleolus Fußknöchel
Varikosis krankhafte Erweiterung der Venen (Krampfadern)
Dry Technique herkömmliche Methode der Fettabsaugung, die in der Vergangenheit zu Schädigungen geführt hat
benigne gutartig
palmar zur Handfläche gehörend
Lymphzysten bläschenartige Erweiterung eines Lymphgefäßes, gelegentlich auf der Haut sichtbar
posterior der Hintere, hinter, hinterer
Ödem Schwellung durch Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe
spontan irreversibel bildet sich nicht mehr von selbst zurück
Epithel oberste Zellschicht des menschlichen und tierischen Haut- und Schleimhautgewebes
Sklerose Bindegewebsverhärtung
cranial kopfwärts, oben
primär anfänglich, erst, ursprünglich
Interstitium Zwischenzellraum, Zwischengeweberaum
subkutan unter der Haut
Fibrinolyse Auflösung eines Blutgerinnsels durch Einwirken von Enzymen
Cutis Haut (griech. derma; lat. cutis)
Symptom Krankheitszeichen
Dysplasie abweichendes Zellwachstum, deutet auf Fehlentwicklung hin
Adipositas (Fettsucht), Ernährungs-/Stoffwechselkrankheit mit Vermehrung des Körperfettes über einem Körpermasseindex (BMI) von 30 kg/m²
Dorsalflexion Beugung der Hand oder des Fußes nach dem Hand- bzw. Fußrücken zu
Rhagade Hautriss, Hautschrunde
Diurese Harnausscheidung durch die Nieren
Resistenz Widerstandsfähigkeit, z. B. auch von Krankheitserregern gegenüber Antibiotika
Reiterhosensyndrom Lipohypertrophie – ist Folge einer Fettverteilungsstörung
Liposuktion Fettabsaugung
dorsal zum Rücken hin gelegen, rückseitig
Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA) Regionalanästhesie der Haut und des subkutanen Fettgewebes durch direkte Infiltration großer Volumina eines verdünnten Lokalanästhetikums
Lymphangiosarkom Tumor fast immer infolge von unzureichend behandeltem chronischem Lymphödem nach einer Krebserkrankung, häufiger nach Bestrahlung
palliativ krankheitsmildernd, nicht heilend (im Gegensatz zu kurativ)
Fibroblasten Bildungszellen des faserigen Bindegewebes
Licht-Reflexions-Rheographie Untersuchung des venösen Bluttransports durch Reflexion von infrarotem Licht
Permeabilität Durchlässigkeit
Fibrin stabiler Eiweißkörper, der bei der Blutgerinnung entsteht
Lympha Press Luftdruckmanschetten zur apparativen Lymphdrainage
congenital angeboren
Veneninsuffizienz Störung des venösen Rückflusses
Progredienz Fortschreiten
Nekrose örtliches Absterben von Zellen, Geweben oder auch Organen
makroskopisch mit dem Auge sichtbar
Trauma Verletzung, Wunde
Phlebödem ein durch chronische Venenerkrankungen bedingtes Ödem
Prädisposition angeborene oder erworbene Krankheitsbereitschaft
Aorta die große Körperschlagader
Chylus fetthaltige Lymphe
Lymphangitis Lymphgefäßentzündung
maligne bösartig
artifiziell künstlich herbeigeführt
Thrombose teilweiser oder vollständiger Verschluss einer Vene oder Arterie
Akkumulation Häufung, Anhäufung
proximal körpernah, näher zum Rumpf
intravasal innerhalb von Gefäßen
progredient fortschreitend (Krankheit)
Hypertonie erhöhter Blutdruck
renal die Niere betreffend oder zur Niere gehörig
Plexus (Nerven-) Geflecht
Reabsorbtion Wiederansaugen von Flüssigkeit aus dem Interstitium in die Blutkapillare, auch: Resorption
Lymphszintigraphie nuklearmedizinisches Verfahren zur Überprüfung des Lymphabtransports
anterior der Vordere, vorn, vorderer
initiales Lymphgefäß Beginn des Lymphgefäßsystems
Exsudat entzündungsbedingt aus den Kapillaren ausgetretene Bestandteile des Blutes
plantar zur Fußsohle gehörend
posttraumatisch nach einer Verletzung
Insuffizienz Schwäche, ungenügende Leistung
eruieren ergründen, ermitteln
Stemmersches Zeichen ist die Hautfalte über der zweiten und dritten Zehe schwer oder gar nicht anzuheben, dann ist wahrscheinlich ein Lymphödem vorhanden
Proliferation Vermehrung, Wucherung
Therapie Behandlung
Metabolismus Stoffwechsel
retrograd nach hinten wirkend
Lymphsystem Transportsystem, das eiweißreiche Gewebeflüssigkeit und größere Teilchen im Zwischenzellraum abtransportiert. Es existiert neben dem Blutkreislauf als Einbahnstraße vom Zellzwischenraum zum Venenwinkel, in dem die Lymphe wieder dem Blutkreislauf zugeführt wird und die Abfallprodukte über die Nieren ausgeschieden werden. Auch als die Müllabfuhr des Körpers bezeichnet.
Sonographie Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von organischem Gewebe
Prävalenz Krankheitshäufigkeit
Lymphonodus Lymphknoten
Lymphoedema praecox Lymphödem vor dem 35. Lebensjahr auftretend
rezidivierend immer wieder auftretend
Gefäßfragilität Gefäßbrüchigkeit
homogen gleichmäßig
Drainage Ableitung von Flüssigkeitsansammlungen
akut plötzlich auftretend, schnell und heftig verlaufend
semipermeabel halbdurchlässig
manuelle Lymphdrainage (MLD) durch verschiedene Grifftechniken wird das Lymphsystem aktiviert und somit die Pumpleistung der Lymphgefäße verbessert
Echogenität Reaktion von Gewebe auf Ultraschallwellen
komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) Kombination aus manueller Lymphdrainage, Kompressionsbehandlung, Bewegungsübungen und Hautpflege
distal von der Körpermitte entfernt
sekundäres Lymphödem „erworbenes” Lymphödem, meist Schädigung des Lymphsystems nach Krankheit, Unfall, Operation
Wet Technique Fettabsaugung unter Verwendung der Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA)
kausal die Ursache betreffend
peripher Randzonen, entfernt vom Körperstamm
Physiologie, physiologisch Lehre von den normalen Lebensvorgängen und Funktionen des menschlichen Organismus
medial zur Mitte hin
Anamnese Die Anamnese fasst die Leidensgeschichte eines Patienten zusammen
Diagnose Krankheitserkennung
initial beginnend
lateral seitlich gelegen
inferior unten, unterer
Prognose ärztliche Beurteilung des voraussichtlichen Verlaufs, Dauer und Ausgangs einer Krankheit
apparative intermittierende Kompression (AIK) Behandlungsmanschetten, durch ein Steuerungsgerät betrieben, das einen wechselnden Behandlungsdruck durch abwechselndes Befüllen und Entleeren der Luftkammern erzeugt
Prophylaxe Vorbeugung
Kapillare(n) kleinste Blutgefäße, Haargefäße
Transportkapazität die Menge an Lymphe, die in einer Zeiteinheit vom Lymphgefäßsystem transportiert wird
Homöostase Gleichgewicht der physiologischen Körperfunktionen
postoperativ nach einer Operation
hämatogen aus dem Blut stammend
Anatomie Lehre vom Bau des (menschlichen) Körpers und seiner Organe
Anamnese die Krankheitsgeschichte des Patienten, frühere Krankheiten und Beginn der jetzigen Beschwerden
kardial das Herz betreffend
Dermatitis Hautentzündung
Retention Zurückhaltung, Abflussbehinderung
Anastomose natürliche Verbindung zwischen Blut- oder Lymphgefäßen oder zwischen Nerven
Prävention Vorbeugung
symptomatisch nur auf Symptome, nicht auf Krankheitsursachen einwirkend
Differenzialdiagnose Gesamtheit aller Diagnosen, die alternativ als Erklärung für die vorliegenden Symptome zutreffen können
histologisch das Körpergewebe betreffend
Cellulite (Orangenhaut), nicht entzündliche Veränderung des subkutanen Fettgewebes
Plasmaproteine Bluteiweiße
Indikation Anzeige, Grund zur Durchführung einer Maßnahme
Lipödem Vermehrung des Unterhautfettgewebes mit Neigung zur Wassereinlagerung
zentripetalwärts nach innen gerichtet
pathologisch krankhaft
Lipohypertrophie weiche Umfangsvermehrung infolge einer Zubildung des Unterhautfettgewebes
Lymphangiopathie Lymphgefäßerkrankung
Lymphstamm Lymphkollektorenbündelung mit größerem Durchmesser als die Kollektoren
Interzellularraum Zwischenzellraum
Diuretika bewirken eine Ausschwemmung von Wasser aus dem Körper durch die Niere
Epidemiologie untersucht Auftreten von Krankheiten in Populationen
Lymphe wasserklare Flüssigkeit, bildet sich durch Austritt von Blutplasma in das Gewebe und wird über das Lymphgefäßsystem wieder in den Kreislauf zurückgeführt
Hyperplasie Vergrößerung von Organen/ Gewebe durch abnorme Zellvergrößerung
trophisch die Ernährung (des Gewebes) betreffend