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Unser neues Magazin ist in Druck!

Die 2. Ausgabe in diesem Jahr informiert Sie über das aktuelle Geschehen, unsere Aktivitäten, Fakten über das Lip- und Lymphödem und die Therapie.


Haben Sie auch den Eindruck, dass dieses Jahr die Gesundheitspolitik verstärkt in den Fokus der Medien und der Facebook-Gruppen gerückt ist? Es sind Veränderungen geplant, zum Teil schon umgesetzt und allgemein entsteht der Eindruck: jetzt wird alles besser.

Zugleich wenden sich viele verunsicherte Betroffene an uns: Wie bekomme ich jetzt noch Lymphdrainage? Wie finde ich einen Therapeuten, der diese beherrscht? Wer bekommt nächstes Jahr die Liposuktion bezahlt?


GALLiLy Intensiv-Workshop in Bad Bertrich

Bereits zum wiederholten Mal veranstalteten wir einen Intensiv-Workshop mit dem Thema „Gesund und Aktiv Leben mit Lip- und Lymphödem“ – kurz gesagt GALLiLy!

In den vier Tagen lernten die Teilnehmerinnen die Funktion des Lymphsystems und die Grundlagen der manuellen Lymphdrainage kennen. Ausgiebige Anleitungen zur Selbstbandage und die Übungen dazu, sowie die Aufklärung über die Möglichkeiten der Kompressionsbestrumpfung bildeten einen weiteren Schwerpunkt.


Erfahrungsaustausch mit Moderationstraining in Hustedt

In der Zeit vom 5. – 7. Juli 2019 trafen sich zwölf Selbsthilfegruppenleiter zu einem Erfahrungsaustausch mit Moderationstraining in den Räumen des Bildungszentrums der Heimvolkshochschule Hustedt bei Celle in Niedersachsen.

Der Erfahrungsaustausch bietet auch neuen Gruppenverantwortlichen oder daran Interessierten, sich mit ihren erfahrenen Kolleginnen auszutauschen und die Unterstützung durch den Bundesverband Lymphselbsthilfe e. V. kennenzulernen. Es wurden die Gruppenregeln der themenzentrierten Interaktion angewendet, eingeübt und so auch für die Arbeit vor Ort verinnerlicht.


5. Lip-/Lymphtag und 6. Lymphselbsthilfetag am 21.03.2020

Dieses Mal in Winsen (Aller) in Kooperation mit den Lily Turtles, die hier ihren 5. Lip-/Lymphtag durchführen werden. Diese Veranstaltung wird in der Aula der Oberschule stattfinden. Am Vortag findet bereits die Mitgliederversammlung der Lymphselbsthilfe e. V. statt. Es wird während der Veranstaltung einen XXL-Flohmarkt (nein, nicht besonders groß von der Angebotsfläche her, sondern von den Konfektionsgrößen) geben.


Broschüre „Sport und Bewegung beim Lymphödem“

Ein wichtiger Punkt im Rahmen des Selbstmanagements ist zweifellos die Bewegung und insbesondere für uns, die Bewegung in Kompression. Wir stellen Ihnen nicht nur geeignete Sportarten vor, sondern möchten Sie animieren, Bewegung in jeglicher Form verstärkt in Ihren (Berufs-) Alltag einzubinden, quasi als Lebensstil zu integrieren.


Lipödem- wenn der Körper eine schwere Bürde trägt

In den meisten Fällen beginnt das Lipödem direkt mit dem Eintreten in die Pubertät. Aber auch anderen hormonelle Veränderungen im Körper, wie Schwangerschaft und Menopause, leiten das Lipödem ein. Das Lipödem ist eine lebenslange Erkrankung, deren Ausprägung sich fortwährend weiterentwickelt. Die Ursache dieser Erkrankung ist unbekannt, jedoch spielen Hormone und Genetik eine wichtige Rolle.

Für viele Patientinnen verschlimmern sich die Symptome im Verlaufe ihres Lebens. Man teilt den Verlauf der Krankheit in drei unterschiedliche Stadien ein:

Seit der Einführung der Liposuktion (operative Fettgewebsentfernung) ist es zum ersten Mal möglich das krankhaft veränderte Fettgewebe zu entfernen. Die Entwicklung einer neuen Form der Lokalanästhesie (Tumeszenzlokalanästhesie) sowie einer neuen lymphgefäßschonenden Liposuktionstechnik (vibration/power-assisted liposuction) mit dünnen stumpfen minimalinvasiven Absaugkanülen haben die Behandlung des Lipödems revolutioniert. Auf diese Weise ist es nicht nur möglich normale Körperproportionen wiederherzustellen, sondern auch die Schmerzen und die psychische Belastung können erheblich reduziert werde.


Liposuktion wird befristet Kassenleistung bei Lipödem im Stadium III

Susanne Helmbrecht (2. links vorne) war für als themenbezogene Patientenvertreterin für die Lymphselbsthilfe an den Beratungen beteiligt. Leider wurden die Bedenken der Patientenvertreter von der Mehrheit der stimmberechtigten Bänke nicht mitgetragen. So schließt der Beschluss nur Frauen im Stadium III mit einem BMI bis 35 ein. Ab einem BMI von 35 wird die Behandlung der Adipositas vorausgesetzt. Und über einem BMI von 40 soll keine Liposuktion stattfinden.


Übersicht Selbsthilfegruppen


(Nur als kleiner Vorgeschmack… Das Magazin findet sich in Kürze in Ihrem Briefkasten oder, falls Sie kein Mitglied sind, nach dem Erscheinen online » hier.)

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