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Selbstmanagement des Lymphödems

Tipps für Arzt- und Klinikbesuch


Vorsicht mit der Nadel

Jede Form von Verletzung an einem geschwollenen Arm oder Bein, auch im Rahmen einer Behandlung, verstärkt in der Regel das Ödem. Vermeiden Sie deshalb Injektionen oder Blutentnahmen an der geschwollenen Seite. Auch eine Akupunktur sollte an dieser Stelle keinesfalls vorgenommen werden.

Keinen Druck ausüben

Blutdruckmessungen am geschwollenen Arm sollten unterbleiben, da die Lymphgefäße nur unnötig gequetscht werden.

Massagen, aber richtig

Auch wenn die Lymphdrainage eine Art Massage darstellt, entlasten die leichten Bewegungen das Gewebe. Im Gegensatz dazu steht die herkömmliche Massage, die das Gewebe und damit die Durchblutung anregt. Die erhöhte Durchblutung wiederum führt zu einer Steigerung der lymphpflichtigen Last. Da dieser Effekt bei Patienten mit Lymphödemen und Lipödemen unerwünscht ist, sollten folgende Maßnahmen vermieden werden:

  • knetende Massage
  • Überdehnung bei der Krankengymnastik
  • Fango- und Wärmepackungen am geschwollenen Körperglied
  • Tiefenwärme erzeugende Elektro- und Strahlentherapie
  • heiße medizinische Bäder

Gezielter Nichteingriff

An den geschwollenen Körperstellen sollten keine Operationen erfolgen. Vor allem waagrechte Einschnitte sind gefährlich, da sie in der Regel mehrere Lymphgefäße auf einmal verletzen. Bei notwendigen Eingriffen Lymphdrainage in kürzeren Zeitabständen durchführen.

Tipps für den Berufsalltag


Im Beruf keine mittelschweren, schweren oder mehrstündigen monotonen leichteren Arbeiten mit den Beinen ausführen (z.B. Fließband, Akkord oder ganztägig nur sitzende oder nur stehende Tätigkeit wie im Büro oder als Verkäuferin).

Die Entdeckung der Langsamkeit

Um die lymphpflichtige Last so gering wie möglich zu halten, sollten schnelle, kräftige und anspannende Bewegungen in jedem Fall vermieden werden. Heben Sie deshalb keine schweren Gegenstände und verzichten Sie auf zügige und beanspruchende Bewegungen. Versuchen Sie stattdessen, körperliche Tätigkeiten mit langsamen und fließenden Bewegungen auszuführen.

Lymphgerechtes Sitzen

Sitzen Sie aufrecht und mit dem Körper auf der vorderen Stuhlhälfte. Bei langen Sitztätigkeiten, empfiehlt sich das sog. Bewegungssitzen. Hierbei bewegen Sie das Gesäß hin und her und versuchen, im Sitzen die Hüfte zu kreisen. Alternativ schwenken Sie einfach die Hüfte von links nach rechts. Achten Sie beim Sitzen unbedingt darauf, die Schultern nicht nach vorn zu beugen und so im Bauch einzuknicken. Dies blockiert nämlich die tieferliegenden Lymphgefäße und der Lymphabfluss wird eingeschränkt.

Beine hoch

Legen Sie, so oft es geht, Ihre Beine hoch – am besten auf den Tisch, sofern Sie nicht gerade im Kundenbereich arbeiten. Halten Sie Rücksprache mit Ihrem Vorgesetzten und Ihren Kollegen, ob diese nichts dagegen haben. Sollte das Hochlegen der Füße aus Gründen der Pietät oder der Umsetzung nicht möglich sein, behelfen Sie sich mit einem Stuhl, einer Kiste oder einem Regal.

Vom Sitzen in den Stand

Versuchen Sie, Ihre Tätigkeit abwechselnd sowohl im Sitzen als auch im Stehen auszuüben. Schon das Aufstehen kommt den Lymphgefäßen zugute, weil es den Lymphabfluss unterstützt. Vielleicht gewöhnen Sie sich einfach an, jeden zweiten Anruf im Stehen auszuführen und sich dabei leicht tänzelnd hin- und herzubewegen.

Tipps für Arbeiten im Haushalt


Hilfe im Haushalt

Praktisch wäre in Ihrem Fall eine Haushaltshilfe, die Sie unterstützt. Da dies jedoch die finanziellen Möglichkeiten vieler Menschen übersteigt, müssen sich Lymphödem- und Lipödempatienten entsprechend lymphgerecht verhalten.

Heiße Angelegenheit

Gefährlich sind vor allem Tätigkeiten, bei denen Hitze im Spiel ist. Nicht nur, dass Verbrennungen unansehnliche und stark schmerzende Wunden verursachen, auch die Heilung selbst birgt Risiken. So führt die dazu erforderliche vermehrte Durchblutung des Gewebes zu einer erhöhten lymphpflichtigen Last.

Beachten Sie deshalb folgende Hinweise:

  • Seien Sie vorsichtig beim Bügeln, vor allem mit Dampfbügeleisen
  • Tragen Sie Handschuhe bei der Benutzung des Herdes oder Backofens
  • Auch bei der Hausarbeit sollten Sie Gummihandschuhe tragen, z.B. beim Spülen oder Putzen. Auf diese Weise schützen Sie Ihre Haut vor Verletzungen und schonen ihre Armbandagen oder Kompressionsstrümpfe.
  • Gehen Sie vorsichtig mit scharfen Gegenständen um, die Schnittverletzungen verursachen können.
  • Verwenden Sie zum Reinigen kein heißes Wasser, das den Lymphen schadet.

Schwerer Einkauf

Der Einkauf sollte als fließende Bewegung stattfinden. Versuchen Sie das Hineinlegen von Waren in den Korb und das Legen der Waren auf das Förderband an der Kasse fließend auszuführen. Nachteilig auf die Lymphe wirkt sich das lange Warten in Schlangen aus. Hier empfiehlt sich das Ausführen leichter Übungen. Auch das Tragen voller Einkaufstaschen sollten Sie Ihren Lymphen zuliebe vermeiden, indem Sie den gesunden Arm belasten oder eine Rolltasche zum Ziehen verwenden.

Die richtige Haltung

Die meisten Hausarbeiten sind aufgrund ihrer jeweiligen Körperhaltung lymphschädlich. Versuchen Sie deshalb, Tätigkeiten einzuschränken oder zu vermeiden, die in gebückter oder gestreckter Haltung ausgeführt werden. Dazu gehört vor allem das Fensterputzen mit geschwollenen Armen. Versuchen Sie zudem, Hausarbeiten wie Staubsaugen und Staubwischen möglichst mit tänzelnden Bewegungen zu verrichten.

Tipps für die Körperpflege


Keine Chance bei Entzündungen

Tritt eine Verletzung ein, können durch sie kleinste Verunreinigungen in die Lymphgefäße gelangen. Dadurch kommt es meist zu Rötungen, zusätzlichen und unnötigen Schwellungen und schlimmstenfalls zu einer gefährlichen Wundrose (Erysipel), die eine durch Streptokokkenbakterien hervorgerufene Entzündung ist. Zur Erysipelprophylaxe ein Desinfektionsmittel auf jede Bagatellverletzung über mehrere Tage auftragen. Bei Auftreten eines Erysipels (Schwellungszunahme, Rötung, Schmerzen, Fieber) Penicillinbehandlung, bei Penicillinallergie Erytromycin- oder Tetracyclinbehandlung.

Zudem begünstigt ein angegriffenes Lymphsystem bzw. ein eingeschränkter Lymphfluss das Wachstum von Bakterien, für deren Abtransport und Vernichtung es ja eigentlich zuständig ist.

Prinzipiell jedoch führt jede Entzündung – und sei sie noch so klein – zu einer Erhöhung der lymphpflichtigen Last und somit zu einer stärkeren Schwellung. Nicht zuletzt sind Haut und Gewebe von Ödempatienten schon allein durch die fortwährenden Entstauungsmaßnahmen wie Lymphdrainage und das Tragen von Bandagen oder Kompressionsstrümpfen beansprucht.

Bei alledem ist eine sorgfältige Hautpflege notwendig, um die Widerstandsfähigkeit und damit größere Resistenz der Haut gegen Verletzungen zu steigern. Ungepflegte Haut hingegen ist anfälliger für Krankheiten und andere Schädigungen.

Optimale Hautpflege

  • Verwenden Sie zum Waschen oder Duschen pH-neutrale oder leicht saure Pflegeprodukte. Herkömmliche Seife und andere alkalische Produkte greifen den natürlichen Säuregehalt der Haut an.
  • Gummihandschuhe bei der Hausarbeit schützen nicht nur die Haut, sondern auch Ihre Armbandagen oder Armkompressionsstrümpfe.
  • Meiden Sie heißes Wasser sowie heiße Temperaturen. Verzichten Sie deshalb auf Saunagänge oder ausgiebige Sonnenbäder.
  • Geben Sie Acht beim Nägelschneiden, denn jeder Schnitt in die Haut kann schnell eine Entzündung verursachen.
  • Fußpilz (besonders zwischen den Zehen) intensiv mit entsprechenden Salben oder Lösungen behandeln.

Tipps für den Umgang mit Haustieren


Gegen das Halten von Haustieren ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Speziell Hunde sorgen schließlich dafür, dass Sie sich mehrmals am Tag bewegen, um mit ihm Gassi zu gehen. Dennoch gibt es einige Ratschläge, die Sie einhalten sollten.

Kontrolliertes Schmusen

Achten Sie bei der Erziehung Ihrer Haustiere darauf, dass sie Krallen und Zähne bei Ihnen zurückhalten. Gerade unbewusste oder unerwartete Reaktionen der Tiere können zu Kratzern oder Bissen führen. Dadurch kann es zu einer Verletzung der Lymphgefäße mit bösen Folgen kommen, z.B. zu einer Wundrose durch eine Verunreinigung in den Lymphgefäßen. Insbesondere Katzen können schnell Verletzungen verursachen, wenn sie sich auf dem Schoß mit ausgefahrenen Krallen festhalten.

  • Schonende Hilfs- und Pflegemittel.
  • Achten Sie darauf, dass die Hundeleine beim „Gassigehen“ nicht zu sehr in die Haut Ihres Hundes oder in Ihre Hand einschneidet.
  • Vermeiden Sie Verletzungen durch Hilfsmittel wie scharfe Hundebürsten.
  • Verwenden Sie Pflegemittel, deren Zusammensetzung Ihnen nicht schadet, das heißt normalerweise lieber saure als alkalische Pflegemittel.
  • Tragen Sie zusätzlich zu Ihren Armkompressionsstrümpfen gegebenenfalls auch Gummihandschuhe.

Tipps für richtige Kleidung


Weit und bequem

  • Tragen Sie weite Kleidung, die an keiner Stelle des Körpers einschneidet und somit auch nicht die Gefäße abschnürt. Ein korrekter Lymphabfluss wird dadurch gewährleistet.
  • Vermeiden Sie Schuhe mit hohen Absätzen.
  • Verzichten Sie auf Kleidungsstücke mit engen Gummizügen, vor allem in der Leiste, z.B. Doppelripp-Unterwäsche oder Miederhosen. Tragen Sie stattdessen Unterwäsche mit breiten Bündchen.
  • Achten Sie ebenfalls darauf, den Gürtel nicht zu eng einzustellen oder verzichten Sie ganz auf ihn. Greifen Sie alternativ zu Hosenträgern.
  • Die Ärmel der Pullover sollten weit genug sein, um Ihre Gefäße nicht einzuengen. Auch von Armbanduhren sowie Arm- und Handschmuck oder Gummibändern, wie sie Frauen manchmal tragen, sollten Sie absehen, wenn Ihre Arme geschwollen sind.
  • Beim Büstenhalter sind weite Träger ratsam, die weder am Brustkorb noch an den Schultern einschneiden. Sollten Sie nach einer Brustabnahme eine Brustprothese tragen, verwenden Sie eine sehr leichte, z.B. aus Filz.
  • Vermeiden Sie Kleidungsstücke mit engen Kragen.
  • Männer sollten ihre Krawatte nicht zu eng anlegen.
  • Schulterriemen der Handtasche auf gesunde Seite auflegen.

Vorsicht vor Verletzungen

  • Zu enge oder schlecht sitzende Schuhe können zu Scheuerstellen oder Druckblasen führen.
  • Kein Barfußgang außerhalb der Wohnung.

Tipps für das Verhalten auf Reisen und im Urlaub


Sofern Sie durch Ihre Ödeme nicht zu stark beeinträchtigt werden, spricht nichts gegen eine Reise oder einen Urlaub. Dennoch sollten Sie auch hier einige Empfehlungen berücksichtigen.

An- und Abreise

  • Meiden Sie Länder mit heißem Klima oder wählen Sie eine Jahreszeit, in der die Temperaturen gemäßigt sind. Hohe Temperaturen führen zum Anschwellen der Beine und tragen dadurch zur Verschlechterung Ihrer Krankheit bei.
  • Unternehmen Sie keine langen Flugreisen.
  • Wenn Sie mit dem Flugzeug reisen, lassen Sie sich möglichst einen Platz mit Beinfreiheit geben, also direkt am Notausgang oder in der ersten Reihe eines Abschnitts. Ansonsten nehmen Sie mit einem Platz am Mittelgang vorlieb, um dort die Beine etwas strecken zu können.
  • Tragen Sie in jedem Fall Ihre Kompressionsstrümpfe.
  • Nutzen Sie jede Möglichkeit, aufzustehen und im Flieger auf und ab zu gehen oder die Füße hochzulegen, z.B. auf einer Tasche. Bewegen Sie darüber hinaus Arme und Beine.
  • Die zuvor genannten Empfehlungen gelten auch für Reisen im Bus oder im Auto. Versuchen Sie hier möglichst viele Pausen einzulegen.

Tropisches Klima

  • Bei Reisen in tropische Länder achten Sie darauf, von keinem Insekt gestochen zu werden. Schlafen Sie nachts unter dem Moskitonetz und verwenden Sie Antimückenmittel.
  • Tragen Sie außerdem lange Kleidung.
  • Nehmen Sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt auf alle Fälle Antibiotika mit.

Vorsicht vor Verletzungen

Beim Baden in natürlichen Gewässern oder im Meer wegen der Verletzungsgefahr durch Muscheln oder Glasscherben Badesandalen tragen.

Bewegung im Urlaub

  • Die richtigen Urlaube für Venenerkrankte sind mit viel Bewegung, z.B. durch Ausdauersport, verbunden. Dies kann Radfahren, Wandern oder Schwimmen sein.
  • Das Wandern erweist sich als besonders effektiv und wohltuend, wenn Sie Walking-Stöcke für die Arme benutzen.
  • Beim Wandern wie beim Radfahren sollten Sie stets Ihre Kompressionsstrümpfe oder Bandagen tragen.
  • Ebenfalls förderlich für den Rückgang von Ödemen ist das Schwimmen.
  • Dies jedoch sollten Sie nicht zu hastig tun. Schwimmen Sie in einem langsamen Tempo oder gehen Sie im Wasser spazieren.

Tipps für den erholsamen Schlaf


Abendliche Körperpflege

  • Bevor Sie sich Ihren wohlverdienten Schlaf gönnen, sollten Sie Ihre Arme und Beine kalt abduschen und sich nach dem Abtrocknen mit einem Hautpflegemittel eincremen.
  • Hierbei empfiehlt sich eine Feuchtigkeitscreme oder eine ureahaltige Creme.
  • Neben dem Schlaf wirken sich diese Anwendungen positiv auf die Regeneration und Erholung Ihrer Haut und Ihres Gewebes aus.

Beine hoch

Zum Schlafen legen Sie am besten Ihre Beine hoch. Praktisch ist hier ein Bett mit Lattenrost, der sich verstellen lässt. Alternativ können Sie auch einen Keil unter die Füße legen. Dieser ist im Fachhandel oder als zugeschnittener Schaumstoff- oder Styroporkeil im Baumarkt erhältlich. Kissen unter den Beinen sollten nur eine vorübergehende Lösung sein. Schwellen Ihre Beine trotz dieser Maßnahmen nicht ab, helfen manchmal kalte Duschen auf die geschwollenen Bereiche.

Tipps zur richtigen Ernährung


Bewusst und gesund essen

Die meisten Menschen ernähren sich nicht nur zu salzig, sondern essen auch zu viel, zu fett und zu ballaststoffarm. Das Umsteigen auf moderne und abwechslungsreiche Vollwertkost hilft dabei, durch weniger Fett, Salz und mehr Ballaststoffe, das Normalgewicht zu halten oder anzustreben.

Keinesfalls sollten Hunger- oder Fastenkuren sowie ungezielte Diäten durchgeführt werden, um dem Körper lebenswichtige Nährstoffe nicht vorzuenthalten. Wenn Sie über Ihrem Sollgewicht liegen, versuchen Sie, diese Kilos zu verlieren, um die lymphpflichtige Last nicht zusätzlich zu erhöhen.

Saures statt Süßes

  • Verzichten Sie auf Zucker und Süßigkeiten.
  • Reduzieren Sie außerdem Nahrungsmittel, die weißes Mehl enthalten. Dieses wird nämlich während des Verdauungsprozesses ebenfalls in Zucker umgewandelt.

Finger weg von zu viel Salz

In unserer Nahrung sind durchschnittlich 15 – 20 g Kochsalz enthalten, das oft versteckt ist, weil es nicht Bestandteil der Zubereitung ist. Der Körper benötigt jedoch nur 8 – 10 g pro Tag. Vor allem weiterverarbeitete Lebensmittel wie Wurst, Käse, Geräuchertes, Gepökeltes, Eingelegtes, Snacks und Konserven enthalten mehr Kochsalz als die Ausgangsprodukte.

Versuchen Sie deshalb, bei der Zubereitung Ihrer Mahlzeiten möglichst wenig Salz zu verwenden. Greifen Sie auf natürliche Gewürze wie Kräuter oder natriumarme Gewürzmischungen zurück.

Zwei Liter täglich

Viele Leute trinken zu wenig und oft nur dann, wenn sie Durst haben. Trinken Sie Wasser auch ohne Durstgefühl, z.B. bei den Mahlzeiten und zwischendurch. Haben Sie immer etwas zum Trinken griffbereit, sei es am Arbeitsplatz oder im Haushalt. Trinken Sie mindestens zwei Liter Wasser pro Tag.

Tipps für Sport und Freizeit


Ausdauer gefragt

Sport, sofern er angemessen, gut dosiert und richtig ausgeführt wird, ist gut für die Lymphe.

  • Verletzungen sollten Sie in jedem Fall vermeiden. Bei manch einem genügt bereits ein Umknicken mit dem Fuß, um ein Ödem hervorzurufen oder zu verschlechtern.
  • Machen Sie keine abrupten Bewegungen. Verzichten Sie deshalb auf die Ausübung von Ballsportarten wie Hand-, Volley- oder Basketball sowie Tennis, Tischtennis und Squash.
  • Golf wiederum eignet sich aufgrund der langen und fließenden Bewegung auf dem Parcours gut für die Lymphe.
  • Auch Sportarten, die ein erhöhtes Verletzungsrisiko aufweisen wie Hockey, Fußball, Klettern oder Abfahrtsski sollten vermieden werden.
  • Geeignete Sportarten sind Skilanglauf, wenn er in Maßen betrieben wird, sowie Wandern und Radfahren. Hierbei sollten Sie stets Ihre Bandagen oder Kompressionsstrümpfe tragen.
  • Auch Wassergymnastik, Schwimmen und Bewegungssport wie Chi Gong oder Tai Chi sind empfehlenswert.

Arbeiten im Garten

Gartenarbeit an sich ist für die Lymphe nicht schädlich, sofern Sie folgende Ratschläge berücksichtigen:

  • Überanstrengen Sie sich nicht!
  • Vermeiden Sie langes Arbeiten in gebückter oder knieender Haltung.
  • Heben Sie keine schweren Lasten.
  • Vermeiden Sie Verletzungen durch Geräte oder Pflanzen, z.B. durch Dornen. Ein Kratzer und eine Verschmutzung der Wunde können eine Entzündung oder gar eine Wundrose hervorrufen. Daher bei der Gartenarbeit immer lange Hosen, Socken und geschlossene Schuhe tragen.

Bastel- und Näharbeiten

Sowohl die Arbeit an einem Bastel- als auch an einem Nähtisch bewirkt unweigerlich eine Verschlechterung der Ödeme. Dies liegt in der meist statischen Sitzhaltung begründet.

 

 

 

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