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Begriffserklärungen

alphabetisch
progredient fortschreitend (Krankheit)
Primäres Lymphödem Lymphödem, dessen Ursache genetisch bedingt ist
symptomatisch nur auf Symptome, nicht auf Krankheitsursachen einwirkend
Lipödem Vermehrung des Unterhautfettgewebes mit Neigung zur Wassereinlagerung
supra… über, oberhalb
Palpation Tastuntersuchung der Körperoberfläche oder zugänglicher Körperhöhlen
Differenzialdiagnose Gesamtheit aller Diagnosen, die alternativ als Erklärung für die vorliegenden Symptome zutreffen können
trophisch die Ernährung (des Gewebes) betreffend
Computertomographie Durch Auswertung einer Vielzahl aus verschiedenen Richtungen aufgenommener Röntgenaufnahmen eines Objektes werden Schnittbilder erzeugt
Phlebödem ein durch chronische Venenerkrankungen bedingtes Ödem
Anamnese Die Anamnese fasst die Leidensgeschichte eines Patienten zusammen
akut plötzlich auftretend, schnell und heftig verlaufend
kardial das Herz betreffend
Läsion Verletzung
Akkumulation Häufung, Anhäufung
Anamnese die Krankheitsgeschichte des Patienten, frühere Krankheiten und Beginn der jetzigen Beschwerden
endogen (griech.) im Inneren erzeugt
maligne bösartig
Veneninsuffizienz Störung des venösen Rückflusses
retikulär netzförmig
Therapie Behandlung
Proliferation Vermehrung, Wucherung
Anatomie Lehre vom Bau des (menschlichen) Körpers und seiner Organe
Hydrostatik Lehre von ruhenden Flüssigkeiten und in ihnen wirkenden Kräften
Reabsorbtion Wiederansaugen von Flüssigkeit aus dem Interstitium in die Blutkapillare, auch: Resorption
Elephantiasis veraltete Bezeichnung für ein Lymphödem Stadium III - die Beine sind unförmig geschwollen, es kann an einzelnen Stellen zu extremen Auswüchsen kommen.
Epidemiologie untersucht Auftreten von Krankheiten in Populationen
dysproportioniert nicht der Norm entsprechend gestaltet
Indikator Anzeichen
Lympha Press Luftdruckmanschetten zur apparativen Lymphdrainage
Adipositas (Fettsucht), Ernährungs-/Stoffwechselkrankheit mit Vermehrung des Körperfettes über einem Körpermasseindex (BMI) von 30 kg/m²
Varikosis krankhafte Erweiterung der Venen (Krampfadern)
Licht-Reflexions-Rheographie Untersuchung des venösen Bluttransports durch Reflexion von infrarotem Licht
peripher Randzonen, entfernt vom Körperstamm
palmar zur Handfläche gehörend
Plasmaproteine Bluteiweiße
Epithel oberste Zellschicht des menschlichen und tierischen Haut- und Schleimhautgewebes
Dry Technique herkömmliche Methode der Fettabsaugung, die in der Vergangenheit zu Schädigungen geführt hat
inferior unten, unterer
Lymphszintigraphie nuklearmedizinisches Verfahren zur Überprüfung des Lymphabtransports
artifiziell künstlich herbeigeführt
Kompressionsstrümpfe flachgestrickt mit Naht oder nahtlos rundgestrickt
Cutis Haut (griech. derma; lat. cutis)
Exsudat entzündungsbedingt aus den Kapillaren ausgetretene Bestandteile des Blutes
Lymphangiopathie Lymphgefäßerkrankung
makroskopisch mit dem Auge sichtbar
reversibel umkehrbar
Prognose ärztliche Beurteilung des voraussichtlichen Verlaufs, Dauer und Ausgangs einer Krankheit
retrograd nach hinten wirkend
Aorta die große Körperschlagader
Rhagade Hautriss, Hautschrunde
Prophylaxe Vorbeugung
Prädisposition angeborene oder erworbene Krankheitsbereitschaft
Syndrom Gruppe von Krankheitszeichen, die für ein bestimmtes Krankheitsbild charakteristisch sind
sekundär nachfolgend
Trauma Verletzung, Wunde
lymphpflichtige Last Stoffe, die vom Lymphgefäßsystem abtransportiert werden müssen
Lymphonodus Lymphknoten
Fibrin stabiler Eiweißkörper, der bei der Blutgerinnung entsteht
Ödemprotektiva gefäßabdichtende Medikamente, die Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe verhindern sollen
subkutan unter der Haut
Dermatoliposklerose Verhärtung des subkutanen Bindegewebes in Folge chronischer Ödeme
spontan irreversibel bildet sich nicht mehr von selbst zurück
komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) Kombination aus manueller Lymphdrainage, Kompressionsbehandlung, Bewegungsübungen und Hautpflege
Prävalenz Krankheitshäufigkeit
Anastomose natürliche Verbindung zwischen Blut- oder Lymphgefäßen oder zwischen Nerven
Chylus fetthaltige Lymphe
Interstitium Zwischenzellraum, Zwischengeweberaum
Insuffizienz Schwäche, ungenügende Leistung
Metabolismus Stoffwechsel
Vene Blutgefäße mit zum Herzen führender Strömungsrichtung
Epidermis Oberhaut
Liposuktion Fettabsaugung
manuelle Lymphdrainage (MLD) durch verschiedene Grifftechniken wird das Lymphsystem aktiviert und somit die Pumpleistung der Lymphgefäße verbessert
Lymphoedema tardum Lymphödem nach dem 35. Lebensjahr auftretend
Phlebologie Erkennung und Behandlung von Gefäßerkrankungen, insbesondere von Venenerkrankungen
Lymphödem sicht- und tastbare, nicht schmerzhafte Schwellung im Zellzwischenraum, unsymmetrische Störung des Lymphabflusses
Resistenz Widerstandsfähigkeit, z. B. auch von Krankheitserregern gegenüber Antibiotika
congenital angeboren
histologisch das Körpergewebe betreffend
Dysproportion Missverhältnis
Fibrose krankhafte Vermehrung des Bindegewebes, Verhärtung des Gewebes
Drainage Ableitung von Flüssigkeitsansammlungen
Plexus (Nerven-) Geflecht
Hypoplasie Unterentwicklung von Organen/ Gewebe
Retention Zurückhaltung, Abflussbehinderung
Progredienz Fortschreiten
initial beginnend
Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA) Regionalanästhesie der Haut und des subkutanen Fettgewebes durch direkte Infiltration großer Volumina eines verdünnten Lokalanästhetikums
Cellulite (Orangenhaut), nicht entzündliche Veränderung des subkutanen Fettgewebes
Lymphangitis Lymphgefäßentzündung
Dermatosklerose Verhärtung der Haut in Folge chronischer Ödeme
Fibroblasten Bildungszellen des faserigen Bindegewebes
Stemmersches Zeichen ist die Hautfalte über der zweiten und dritten Zehe schwer oder gar nicht anzuheben, dann ist wahrscheinlich ein Lymphödem vorhanden
Lymphoedema praecox Lymphödem vor dem 35. Lebensjahr auftretend
Hämatom Bluterguss, blauer Fleck
Indikation Anzeige, Grund zur Durchführung einer Maßnahme
hereditär erblich, angeboren
Ödem Schwellung durch Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe
proximal körpernah, näher zum Rumpf
Diagnose Krankheitserkennung
Echogenität Reaktion von Gewebe auf Ultraschallwellen
Lymphstamm Lymphkollektorenbündelung mit größerem Durchmesser als die Kollektoren
sekundäres Lymphödem „erworbenes” Lymphödem, meist Schädigung des Lymphsystems nach Krankheit, Unfall, Operation
postradiogen nach einer Bestrahlungstherapie
Zellulitis Entzündung des Unterhautzellgewebes
Lymphangiosarkom Tumor fast immer infolge von unzureichend behandeltem chronischem Lymphödem nach einer Krebserkrankung, häufiger nach Bestrahlung
Kapillare(n) kleinste Blutgefäße, Haargefäße
Subcutis Unterhaut, Unterhautzellgewebe
extravasal außerhalb der Gefäße
palliativ krankheitsmildernd, nicht heilend (im Gegensatz zu kurativ)
Interzellularraum Zwischenzellraum
Physiologie, physiologisch Lehre von den normalen Lebensvorgängen und Funktionen des menschlichen Organismus
dorsal zum Rücken hin gelegen, rückseitig
Gefäßfragilität Gefäßbrüchigkeit
Dysplasie abweichendes Zellwachstum, deutet auf Fehlentwicklung hin
Homöostase Gleichgewicht der physiologischen Körperfunktionen
distal von der Körpermitte entfernt
ventral bauchwärts, vorne
Lymphzysten bläschenartige Erweiterung eines Lymphgefäßes, gelegentlich auf der Haut sichtbar
Lipohypertrophie weiche Umfangsvermehrung infolge einer Zubildung des Unterhautfettgewebes
zentripetalwärts nach innen gerichtet
primär anfänglich, erst, ursprünglich
Dorsalflexion Beugung der Hand oder des Fußes nach dem Hand- bzw. Fußrücken zu
Permeabilität Durchlässigkeit
Lymphzeitvolumen Lymphmenge, die in einer Zeiteinheit transportiert wird
posterior der Hintere, hinter, hinterer
Symptom Krankheitszeichen
Sklerose Bindegewebsverhärtung
Phlebitis Venenentzündung
rezidivierend immer wieder auftretend
Sonographie Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von organischem Gewebe
hämatogen aus dem Blut stammend
Lymphadenitis Lymphknotenentzündung
Rezidiv Krankheitsrückfall
Fibrinolyse Auflösung eines Blutgerinnsels durch Einwirken von Enzymen
cranial kopfwärts, oben
Hyperplasie Vergrößerung von Organen/ Gewebe durch abnorme Zellvergrößerung
Wet Technique Fettabsaugung unter Verwendung der Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA)
Perfusion Durchströmung der Gefäßwand mit Gewebewasser
Prävention Vorbeugung
Nekrose örtliches Absterben von Zellen, Geweben oder auch Organen
Diurese Harnausscheidung durch die Nieren
ph-Wert ein Maß für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung
anterior der Vordere, vorn, vorderer
Neuropathie Sammelbegriff für viele Erkrankungen des peripheren Nervensystems
initiales Lymphgefäß Beginn des Lymphgefäßsystems
Kollagen strukturbildendes Eiweiß in Bindegewebe, Sehnen, Knorpel und Knochen
suffizient die Aufgabe noch bewältigen könnend
Lymphsystem Transportsystem, das eiweißreiche Gewebeflüssigkeit und größere Teilchen im Zwischenzellraum abtransportiert. Es existiert neben dem Blutkreislauf als Einbahnstraße vom Zellzwischenraum zum Venenwinkel, in dem die Lymphe wieder dem Blutkreislauf zugeführt wird und die Abfallprodukte über die Nieren ausgeschieden werden. Auch als die Müllabfuhr des Körpers bezeichnet.
Diuretika bewirken eine Ausschwemmung von Wasser aus dem Körper durch die Niere
Transportkapazität die Menge an Lymphe, die in einer Zeiteinheit vom Lymphgefäßsystem transportiert wird
Lipohyperplasia dolorosa bezeichnet Lipödem
Disposition Empfänglichkeit für bestimmte Erkrankungen
Lymphe wasserklare Flüssigkeit, bildet sich durch Austritt von Blutplasma in das Gewebe und wird über das Lymphgefäßsystem wieder in den Kreislauf zurückgeführt
renal die Niere betreffend oder zur Niere gehörig
pathologisch krankhaft
Reiterhosensyndrom Lipohypertrophie – ist Folge einer Fettverteilungsstörung
plantar zur Fußsohle gehörend
retromalleolär hinter den Knöcheln
kausal die Ursache betreffend
Hyperämie erhöhte Durchblutung
Thrombose teilweiser oder vollständiger Verschluss einer Vene oder Arterie
Lymphangion Lymphgefäßabschnitt, begrenzt durch eine proximale und distale Klappe. Lymphangione pumpen die Lymphe selbstständig in Richtung Venenwinkel durch Öffnen und Schließen Ihrer Klappen. Die Kontraktionen können bei Bedarf die 10fache Geschwindigkeit erreichen, also alle 1-2 Sekunden.
Reflux Rückfluss
Erysipel Wundrose, bakterielle Infektion der oberen Hautschichten und Lymphwege
semipermeabel halbdurchlässig
Lipohypertrophie symmetrischen Fettgewebsvermehrung im Hüft- oder Beinbereich bei schlankem Rumpf
Protein Eiweiss
irreversibel nicht rückgängig zu machen
superior der Obere, oben, das weiter oben gelegene
medial zur Mitte hin
eruieren ergründen, ermitteln
Orthostatisches Ödem durch langes Stehen hervorgerufene Schwellung der Beine
postoperativ nach einer Operation
Hypertonie erhöhter Blutdruck
lateral seitlich gelegen
intravasal innerhalb von Gefäßen
Pulsation Rhythmisches Zu- und Abnehmen des Gefäßvolumens mit den einzelnen Pulsschlägen
Morbus Dercum schmerzhafte, bilateral symmetrische Fettwülste des Unterhautfettgewebes an Stamm u. Extremitäten, einhergehend mit Muskelschwäche und depressiven Störungen
Malleolus Fußknöchel
homogen gleichmäßig
posttraumatisch nach einer Verletzung
Histologie Lehre von den Geweben des Körpers
Dermatitis Hautentzündung
apparative intermittierende Kompression (AIK) Behandlungsmanschetten, durch ein Steuerungsgerät betrieben, das einen wechselnden Behandlungsdruck durch abwechselndes Befüllen und Entleeren der Luftkammern erzeugt
benigne gutartig