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Was sind ICD-10-Codes?

Es handelt sich dabei um die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme. Es ist eine amtliche Klassifikation zur Verschlüsselung von Diagnosen in der ambulanten und stationären Versorgung in Deutschland. Seit dem 1. Januar 2017 ist die ICD-10-GM in der Version 2017 anzuwenden.   ⇒  ICD-10-GM Version 2017

Diagnosen können als Klartext-Diagnose, z. B. „Sekundäres Lymphödem Stadium II untere Extremität“ angegeben werden oder als verschlüsselte Diagnose: I89.01. Dieser Schlüssel bzw. Code ist wichtig z. B. für die Heilmittelverordnung – also der: MLD.

Auf dem Formular für die Heilmittel- bzw. MLD-Verordnung gibt es extra Felder für diese Diagnose-Codes – diese Codes sind wichtig für die Frage, ob eine MLD-Verordnung „ins Budget fällt“ oder nicht. Diese Felder sind maschinenlesbar und für die Prüfungsstellen relevant. Vergleiche FAQ-Frage Nummer 3.