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Habe ich als Lipödem-Patient auch Anspruch auf MLD?

Dazu steht in der medizinischen Leitlinie: Zur Ödem- und Schmerzreduktion werden physikalische Maßnahmen in Form der kombinierten physikalischen Entstauungstherapie (KPE) eingesetzt. Diese beinhaltet:

  1. manuelle Lymphdrainage,
  2. Kompressionstherapie,
  3. Bewegungstherapie und
  4. Hautpflege.

Die apparative intermittierende Kompressionstherapie (AIK) ist dabei jeweils ergänzend zur MLD einzusetzen, niemals als deren Ersatz. (S1-Leitlinie 037/012 vom Oktober 2015).

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung schreibt dazu: Das Lipödem wird synonym auch Lipolymphödem genannt; demnach ist eine Einordnung unter LY1 oder LY2 möglich und könnte mit einer MLD behandelt werden. (http://www.kbv.de/media/sp/HeilM_RL_Aenderungen_FAQ.pdf)