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Diagnoseliste für Patienten mit besonderem Verordnungsbedarf erweitert

19.12.2019 – Manuelle Lymphdrainagen bei einem Lipödem fallen ab Januar unter die Regelungen des besonderen Verordnungsbedarfs. Die Kosten für die Verordnung des Heilmittels werden damit bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen nicht berücksichtigt.

Patienten benötigen bei bestimmten Erkrankungen oftmals mehr Heilmittel, sodass sie einen „besonderen Verordnungsbedarf“ haben. Die KBV und der GKV-Spitzenverband vereinbaren in einer Diagnoseliste, bei welchen Erkrankungen dies der Fall ist. Die Kosten für diese Verordnungen werden bei Wirtschaftlichkeits-prüfungen aus dem Verordnungsvolumen des Vertragsarztes herausgerechnet.

Gilt für Lipödem Stadium I bis III

Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben sich darauf verständigt, das Lipödem Stadium I bis III (ICD-10-Kode E88.20 – E88.22) ab dem 1. Januar 2020 als Erkrankung mit einem besonderen Verordnungsbedarf anzuerkennen und in die Diagnoseliste aufzunehmen.

vollständiger  Text:  https://www.kbv.de/html/1150_43593.php

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