Zum Inhalt

Bundestag beschließt Präventionsgesetz

bundestag19. Juni 2015 – Die gesundheitliche Selbsthilfe soll gestärkt werden: Das vom Bundestag gestern beschlossene Präventionsgesetz sieht laut NAKOS vor, dass die Krankenkassen für Selbsthilfegruppen, -vereinigungen und -kontaktstellen ab dem kommenden Jahr je Versicherten 1,05 € (gegenüber derzeit 0,64 €) zur Verfügung stellen. Die Mittel für die Selbsthilfe werden damit von rund 45 Millionen auf künftig gut 73 Millionen Euro angehoben.

mehr: nakos www.nakos.de/aktuelles/nachrichten

 

Weitere Inhalte des Präventinsgesetzes (unter Anderem):

Lebensstilbedingte Volkskrankheiten eindämmen

Das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention soll lebensstilbedingte „Volkskrankheiten” wie Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Schwächen oder Adipositas eindämmen und die Menschen zu einer gesunden Lebensweise mit genug Bewegung bringen. Gesundheitsförderung und Prävention sollen auf jedes Lebensalter und in alle Lebensbereiche ausgedehnt werden, in die sogenannten Lebenswelten. Eingebunden sind neben der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung auch die Renten-, Unfall- und Pflegeversicherung.

Die Leistungen der Krankenkassen zur Prävention und Gesundheitsförderung werden mehr als verdoppelt, von 3,09 Euro auf sieben Euro jährlich für jeden Versicherten ab 2016. Somit könnten die Krankenkassen künftig jährlich mindestens rund 490 Millionen Euro im Jahr für den Zweck investieren. Zusammen mit dem Beitrag der Pflegekassen in Höhe von rund 21 Millionen Euro stehen damit künftig mindestens rund 511 Millionen Euro im Jahr für präventive und gesundheitsfördernde Leistungen bereit.

mehr:  bundestag www.bundestag.de/dokumente/textarchiv

Schreibe als erster einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.